Halle
36 Stadtgottesacker
Halles Stadtgottesacker ist der bedeutendste Camposanto (heiliges Feld) nördlich der Alpen. Er wurde ab 1529 außerhalb der Stadtmauern errichtet. Der erste der im Geist der Renaissance errichteten 94 Grabbögen, in ihrer Mehrzahl von Halles großem Stadtbaumeister Nickel Hofmann gestaltet, entstand 1557. In der durch hohe Mauern geschützten Anlage fanden die angesehensten Bürger Halles ihre letzte Ruhestätte, unter ihnen August Hermann Francke, Christian Thomasius, der Mitbegründer der Universität und Angehörige der Familie Georg Friedrich Händels. Foto: Ziegler Stadtgottesacker
Gottesackerstraße 7
06108 Halle (Saale)
Tel. 03 45 / 2 02 11 72
info@bauhuette-stadtgottesacker.de
www.stadtgottesacker-halle.de
Öffnungszeiten
Januar, Februar und November: 8.00 - 17.00 Uhr
März und Oktober: 8.00 - 18.00 Uhr
April und September: 8.00 - 19.00 Uhr
Mai, Juni, Juli, August: 8.00 - 20.00 Uhr
Dezember: 8.00 - 16.30 Uhr
37 Marktkirche Unser lieben Frauen
Die beiden Turmpaare prägen die Silhouette der Stadt. Aus zwei mittelalterlichen Kirchen ließ Kardinal
Albrecht (Luthers Gegenspieler) eine neue, große
Kirche bauen. Am Karfreitag 1541 hielt Justus Jonas,
Freund und Mitstreiter Martin Luthers, hier die erste
evangelische Predigt. Die Kirche verwahrt in einer repräsentativen
Weise die Totenmaske von Martin Luther
und beherbergt einen Cranach-Wandel-Altar. Marktkirche Unser lieben Frauen
An der Marienkirche 2
06108 Halle (Saale)
Tel. 03 45 / 5 17 08 94
Öffnungszeiten
Jan. - Febr.
Mo - Sa: 10 - 17 Uhr
Führung:
Sa: 15.00 Uhr
März - Dez
Mo - Sa: 10 - 17
So: 15 - 17 Uhr
Gottesdienst:
So: 10.00 Uhr
Andachten
Mo: 17.00, Do: 9.00
Sa: 18.00 Uhr
38 Franckesche Stiftungen
Das vom halleschen Theologen August Hermann Francke
1698 gegründete Waisenhaus versammelt auf
einem Areal von 14 Hektar Fläche mitten in der Stadt
eine Fülle von pädagogischen, sozialen, wissenschaftlichen
und kulturellen Einrichtungen. Besonders sehenswert
sind die Kulissenbibliothek von 1728, das längste
Fachwerkhaus Europas (114 m) sowie eine an originaler
Stelle erhaltene Kunst- und Naturalienkammer. Franckesche Stiftungen
Franckeplatz 1, Haus 37
06110 Halle (Saale)
Tel. 03 45 / 2 12 74 50
Öffnungszeiten
Bibliothek:
Di - So: 10 - 12 und 14 - 16.00 Uhr
Kunst- und Naturalienkammer:
Di - So: 10 - 17.00 Uhr
39 Moritzburg
Das Kunstmuseum ist in einer Burg aus dem späten 15. Jahrhundert untergebracht, die einst Kardinal Albrecht von Brandenburg, dem Gegenspieler Martin Luthers, als Residenz diente. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt die Moritzburg schwere Zerstörungen, um 1900 wurde sie zum Museum ausgebaut. 2008 vollendete das spanische Architekturbüro Nieto Sobejano einen spektakulären Erweiterungsbau. Zu sehen sind u.a. Werke der Klassischen Moderne mit der Sammlung Hermann Gerlinger zur Kunst der "Brücke" sowie Gemälde aus Lyonel Feiningers Halle-Zyklus. In den Gewölben der Moritzburg befindet sich eine hochkarätige Sammlung mittelalterlicher Schnitzplastik und Skulptur aus dem mitteldeutschen Raum.
Moritzburg Halle
Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle
Tel. 0345 / 212590
Foto: Rauch
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
Di 10-19.00 Uhr
Mi-So, feiertags 10-18 Uhr
24.12. und 1.1. geschlossen
Maria-Magdalenenkapelle: Besichtigung und Andachten auf Anfrage




