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Michaelskirche Fechheim - Neustadt bei Coburg

Fechheim im Osten war neben Meeder im Westen eine der zwei „Urpfarreien“ des Coburger Landes. Um 1000 wurde sie als
würzburgische Kirche dem Stift Haug (Würzburg), 1309 dem Kloster Langheim übergeben. Frühzeitig hielt die Reformation Einzug.
Schon vorher waren viele Filialgemeinden selbstständig geworden. Bis heute gehören 14 Dörfer zum Kirchspiel. Das spätgotische Kirchenschiff wurde um 1700 zu der heutigen Kirche umgebaut und
dem Erzengel Michael geweiht. Der eindrucksvolle Chorraum mit seiner Bemalung blieb erhalten, denn mit der alten Ausstattung wurde
behutsam umgegangen. Die Kirche ist eine gemalte Bibel: Drei Emporen mit 87 restaurierten Bildtafeln (Maler: Johann Schnabel),
Deckenfresken (die vier Evangelisten und Szenen aus der Offenbarung, Maler: Johann Schuster) erzählen biblische Geschichten. Wenn Sie sich ein wenig Zeit nehmen, werden Sie viele erkennen. Im Chorraum finden Sie ein Bild von Jakobus mit der Pilgermuschel.
Wo Sie heute stehen, standen und stehen seit Jahrhunderten Pilger auf ihrem Weg. Der Pilgerweg wird zum Abbild des eigenen
Lebensweges: Woher kommt, wohin führt mich mein Weg? Mit welchem Gepäck bin ich unterwegs? Wem begegne ich? Die Deckenbilder aus der Offenbarung des Johannes und das Auferstehungsbild im Chorraum erinnern an das letzte Ziel unseres
Weges: Das Leben bei Gott.
Michaelskirche Fechheim

Hauptstraße 9
96465 Neustadt bei Coburg

Fon 09568/ 59 23

Öffnungszeiten
täglich bis Sonnenuntergang