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Matthäuskirche Rottenbach - Lautertal

Die einst dem Eremiten Antonius geweihte Kirche wird bereits 1387 erwähnt. Aus dieser Zeit ist die Sakristei, ehemals Chorraum
mit Sakramentsnische, erhalten. Die sogenannte Kupferstraße auf der Route von Erfurt über Coburg nach Nürnberg führte hier vorbei. Als Beauftragter seines Ordens und Pilger kam Martin Luther 1510
auf seinem Weg nach Rom und auf der Rückreise durch Rottenbach. Noch vor der Reformation erlangte die Kirchengemeinde ihre Selbstständigkeit (1511), deren erste Pfarrer Schüler Luthers und Melanchthons waren. So kamen auch Luthers Werke in
die Bücherei der Pfarrei. Die bestehende Kirche geht auf einen vom Markgrafenstil beeinflussten Neubau von 1786/87 zurück. Heute erinnert sie als Matthäuskirche an den biblischen Evangelisten gleichen Namens. Über 40 Jahre lebten hier die Menschen an der deutsch-deutschen Grenze. In Folge des Grundlagenvertrages der BRD mit der DDR (1973) entstand der Grenzübergang Rottenbach-Eisfeld, wodurch partnerschaftliche Verbindungen nach Südthüringen ermöglicht wurden. Heute erinnert ein zur Gedenkstätte umgestalteterWachturm an diese Zeit.

sonstige Angebote ständig:

a) Gottesdienst :14-tgl.  9:00 oder 10:00 Uhr
b) Führungen ( um Anmeldung wird gebeten)
c) Gedenkstätte "Innerdeutsche Grenze",
    täglich  08:00-18:00 Uhr


Matthäuskirche Rottenbach

Kirchgasse 7
96486 Lautertal

Fon 09561/ 66 87 6

Öffnungszeiten