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Magdalenenkirche Wiesenfeld - Meeder

Die heutige Magdalenenkirche wurde am 23. Oktober 1898 eingeweiht. Sie steht auf dem Platz der 1723/24 erbauten Barockkirche, die dem Großbrand von 1896 zum Opfer fiel. Mit der urkundlichen Erwähnung des Ortes im Jahr 1231 darf man von einer der heiligen Magdalena geweihten Kapelle ausgehen. Sie wurde im 15. Jh. als Filialkirche von Meeder erneuert. In reformatorischer
Zeit wirkte hier Valentin Bischof bereits vor der ersten Kirchenvisitation 1528/29 als erster evangelischer Prediger.
Die gegenwärtige, im neugotischen Stil erbaute Backsteinkirche ist in ihrer Gestalt eine regionale Seltenheit. In ihrer zurückhaltenden Schlichtheit gibt sie als protestantische Kirche den Blick auf das Wesentliche frei. Hat man die Kirche durch das Langhaus betreten, erinnert der Taufstein jeden Christen an seine Taufe und seine Gotteskindschaft. Über dem Kruzifix auf dem Altar erhebt sich im Ostfenster der Auferstandene. Von der Morgensonne angestrahlt
künden die bunten Farben vom Sieg des Lebens über den Tod. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, um das Auferstehungsfenster auf sich wirken zu lassen. In der Kirche finden Sie die Grabplatte des
Johann Conrad von Scheres genannt Zieritz (1641–1704), Kanzler Herzog Albrechts von Sachsen-Coburg. Er war fest im lutherischen
Glauben verwurzelt, dabei offen für ein sozial engagiertes Christentum. Die von ihm gegründete Stiftung unterstützt bis
heute bedürftige alte Menschen in Coburg.


Magdalenenkirche Wiesenfeld

Hauptstrasse 22
96484 Meeder

Fon 09566/ 339

Öffnungszeiten
Ansprechpartner:
Pfarrerin Mirjam Wunderer (Tel. 09566/ 339)

täglich von 10:00 Uhr bis Sonnenuntergang

Gottsdienst So. 14-tgl. im Wechsel
9:30 Uhr oder 18:30 Uhr