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Johanniskirche - Magdeburg

Die Geschichte der Johanniskirche ist sehr wechselhaft. 1131 wurde die Kirche als eine dreischiffige kreuzförmige Basilika im romanischen Stil errichtet. Bei verschiedenen Stadtbränden und der Heimsuchung Magdeburgs durch General Tilly 1631 wurde sie jedoch immer wieder zerstört, aber auch immer wieder aufgebaut.

Am 16. Januar 1945 fiel die Kirche den Bomben des schweren Angriffs zum Opfer. Erst 46 Jahre nach der Zerstörung, am 16. Januar 1991, begann auf Initiative eines Kuratoriums der Wiederaufbau, der 1999 abgeschlossen werden konnte.

Mittlerweile ist die Johanniskirche wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und macht als außergewöhnlicher Veranstaltungsort von sich Reden.

Die Aussichtsplattform ermöglicht einen wunderschönen Panoramablick über die Ottostadt Magdeburg.

Lutherbezug

Am 26. Juni 1524 predigte Luther erneut, diesmal in der Ratskirche St. Johannis. Er bewegte die Magdeburger dazu, geschlossen zum Protestantismus überzutreten. Bis heute ist die Kirche Gedächtnisort für das Wirken des Reformators. Sie bewahrt zudem Erinnerungen an Otto von Guericke, den berühmten Magdeburger Bürgermeister und Gelehrten.

Die Trauernde Magdeburg

Leid und Trauer umfangen die Figur der Trauernden Magdeburg als Märtyrerin, nachdem kaiserliche Truppen das Bollwerk des Protestantismus 1631 erobert und zerstört hatten. Sie steht in der Westvorhalle der Johanniskirche. Bei der Plastik handelt es sich um den Nachguss einer Figur des bekannten Lutherdenkmals in Worms.

Martin-Luther-Denkmal

Martin Luther predigte am 26. Juni 1524 in der völlig überfüllten Kirche von der „wahren und falschen Gerechtigkeit". In Analen ist vermerkt, dass hiernach die Altstadt Magdeburg geschlossen zum Protestantismus übertrat. Bis heute ist die Johanniskirch Gedächtnisort für das Wirken des Reformators. Sie bewahrt auch Erinnerungen an Otto von Guericke, den berühmten Magdeburger Bürgermeister und Gelehrten.

Das Luther-Denkmal von Emil Hundrieser wurde 1886 vor dem Hauptportal der Johanniskirche eingeweiht. 1966 musste das Denkmal wegen der neuen Trassenführung der Jacobstraße weichen. Ab 1991 gründlich restauriert, stellte man das Denkmal am 29. Mai 1995 einige Meter nördlich der Johanniskirche wieder auf.

Johanniskirche

Johannisbergstraße 1
39104 Magdeburg

Fon 0391 / 5934-443

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
November bis Februar 10.00 bis 17.00 Uhr Letzte Turmbesteigung: 16.20 Uhr März bis Oktober 10.00 bis 18.00 Uhr
Letzte Turmbesteigung: 17.20 Uhr Besichtigungen sind außer montags und an Tagen mit Veranstaltungen möglich.